Die Gleichförmigkeit des Okkulten ist ein von dem deutschen Parapsychologen Hans Bender eingeführter Begriff.

Mit dem Begriff wird die Beobachtung bezeichnet, dass von den wissenschaftlich nicht nachgewiesenen und von der Parapsychologie beschriebenen und untersuchten Phänomenen wie Telepathie, Hellsehen, Präkognition, Spuk und Psychokinese seit der Antike bis in die Gegenwart in allen Epochen und in den unterschiedlichsten Kulturen und Regionen der Erde berichtet wird. Auch Alter, Bildungsstand und sozialer Status einer Person scheinen dabei keine Rolle zu spielen.

Bender sah in dieser möglichen Gleichförmigkeit der historischen, kulturellen, geografischen und persönlichen Erfahrung einen wichtigen Beleg dafür, dass die parapsychischen Erscheinungen keine nur durch Mythos und Tradition entstandene und überlieferte Vorstellungen seien, denen keine objektive Wirklichkeit entspreche, sondern individuelle, tatsächliche Erfahrungen des Einzelnen, denen objektive, wenn auch unbekannte Eigenschaften der Realität zu Grunde liegen würden.

Die Gleichförmigkeit des Okkulten gilt als wichtiges Argument nicht nur in der wissenschaftlichen Diskussion, sondern auch zur Rechtfertigung der Aufrechterhaltung parapsychologischer Forschung und der ihr dienenden Institutionen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Bender: Unser sechster Sinn. Telepathie, Hellsehen, Spuk. Goldmann, München 1981, ISBN 3-442-11724-7 (formal falsche ISBN) (Nachdruck der Ausgabe Stuttgart 1971).
  • Hans Bender: Zukunftsvisionen, Kriegsprophezeiungen, Sterbeerlebnisse. 2. Aufl. Piper Verlag, München 1986, ISBN 3-492-10246-8 (Aufsätze zur Parapsychologie; 2).

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